Intelligente Facebook Roboter

“Hey Alexa, schalte das Küchenlicht an.”

“Hey Alexa, spiel romantische Musik.“

“Hey Alexa, sag mir, wo ich meine Schlüssel finde.”

Alexa oder Google Home sind Assistenten, denen Sie Fragen stellen: Fakten, Nachrichten oder das Wetter werden beantwortet oder Befehle, die Sie synchronisiert haben, wie das Licht oder den Fernseher. Doch Alexa kann Ihnen nicht helfen, Dinge zu finden. Smart-Home-Assistenten sind im Wesentlichen sehr rudimentär, auditiv mit eingeschränkten Funktionen.

Was wäre, wenn Heimassistenten auch einen „Körper“ hätten? Wie viel mehr könnten sie für uns erledigen?

Wenn die KI-Forschungsziele von Facebook erfolgreich sind, dauert es nicht mehr lange, bis die Heimassistenten neue Funktionen annehmen. Vor kurzem kündigte das Unternehmen an, sich auf die Weiterentwicklung der „verkörperten KI“ zu konzentrieren: Im Grunde genommen ein intelligenter Roboter, der sich in Ihrem Haus bewegen kann, um sich an Dinge zu erinnern, Dinge zu finden und vielleicht für Sie einiges zu erledigen.

Roboter, die hören, Heimassistenten, die sehen

In einem Facebook Blogbeitrag über die audiovisuelle Navigation für verkörperte KI weisen die Autoren darauf hin, dass die meisten heutigen Roboter „taub“ sind. Sie bewegen sich durch Räume, die ausschließlich auf visueller Wahrnehmung beruhen. Die aktuelle Forschung zielt darauf ab, KI sowohl mit visuellen als auch mit Audiodaten zu trainieren, damit intelligente Roboter Objekte erkennen und verfolgen, die Geräusche verursachen, um einen physischen Raum zu verstehen.

KI weiter trainieren 

Das Unternehmen verwendet SoundSpaces um KI zu trainieren. SoundSpaces simuliert Geräusche, die Sie in Innenräumen hören können wie zum Beispiel das Öffnen und Schließen von Türen, das Abspielen von TV-Nachrichten oder das Klingeln eines Telefons. Darüber hinaus hängt die Art dieser Geräusche davon ab, woher sie kommen. SoundSpaces enthält geometrische Details von Räumen, sodass die KI lernen kann, basierend auf Audio zu navigieren. 

Facebook-IV-scaled Wie intelligent können Roboter sein?

Facebook führte auch SemanticMapnet ein, ein Mapping-Tool, das Karten von Innenräumen auf Pixelebene erstellt, damit Roboter sie besser verstehen und navigieren können. Sie können ganz einfach Fragen zu Ihrem Wohn- oder Büroraum beantworten, beispielsweise „Wie viele Möbelstücke befinden sich im Wohnzimmer?“ oder “An welcher Wand der Küche steht der Herd?” Das Ziel von SemanticMapnet ist es, dass intelligente Roboter ebenfalls dabei helfen, Dinge in diesem Prozess zu finden und sich daran zu erinnern.

Foto: Facebook