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Fleischkonsum

Wir wissen, dass der Fleischkonsum bei der Klimabilanz spürbar ins Gewicht fällt und viel CO2 verursacht. Durch den Fleischkonsum entstehen direkt durch die Viehhaltung Emissionen, vor allem Methan und Lachgas durch Rinderhaltung. Zum anderen trägt der Fleischkonsum aufgrund des hohen Bedarfs an Soja als Futtermittel  zur Rodung von Urwäldern und der Zerstörung von Ökosystemen und natürlichen Ressourcen im großen Stil bei, was ebenfalls zum vermehrten Ausstoß von Treibhausgasen führt.

Bei unseren letzten WerteSalon zum Thema: “Nachhaltig leben, aber wie?” hat Constanze Frowein einige Tipps gegeben, auch zum Fleischkonsum.

“Im Jahre 2011 habe ich das Buch „Anständig essen“von Karen Duve gelesen, in dem sie von ihrem Selbstversuch erst als Vegetarierin, dann als Veganerin, dann als Fructarierin erzählt. Seitdem bin ich mehr oder weniger Vegetarierin, die sich ab und an ein Stück Bio-Fleisch gönnt, statt mich zu geißeln, dass ich nicht längst Veganerin geworden bin.

Diese Veränderung ist die bislang für mich schwierigste und gleichzeitig bereichend.  Schwierig, weil ich sehr gerne Fleisch esse, dies aber aus ethisch-ökologischen Gründen vermeide. Bereichernd, weil ich erlebt habe, wie unfassbar mehr Geschmacksnuancen dank indischer, thailändischer und anderer Gewürz-reicher vegetarischer Küche kennengelernt habe, ohne ein Stück Fleisch zu brauchen.”