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Der Tipp von Ulf Dieckmann zum nachhaltigen und gesundem Kochen ist Tajine.

Tajine Natürlich: Kochen!

Auf der Suche nach einem Kochtopf, der nicht mit Teflon beschichtet oder aus Materialien wie Aluminium, Guss oder Edelstahl gefertigt ist, bin ich auf Tajine gestoßen.

Dieser Topf ist aus reinem Ton gebrannt und bietet somit eine exzellente Alternative zu den Töpfen, die Ressourcen verbrauchen. Zudem ist es eine gesunde Variante, weil der Topf die Speisen schonend gart.

Tajine-II Natürlich: Kochen!

Am besten auf dem Gasgrill leicht erwärmen und zunächst je nach Rezept den Topfboden mit Oliven, Öl und Zwiebel bedecken. Bei mäßiger Hitze den Topf seine Arbeit verrichten lassen und danach den unvergleichlichen Geschmack genießen.

Anschließend abwaschen und mit etwas Salz zur Aufbewahrung in den Schrank stellen. Das Salz wirkt neutralisierend.

Hier eine Kurze Beschreibung des Topfes:

Die Tajine (gesprochen: Taschien) ist ein nach alter Töpferkunst der Nomaden in Marokko hergestellter Naturkochtopf. Die Tajine wird aus absolut schadstofffreier Lehmerde in Handarbeit gefertigt und in Naturöfen gebrannt.

Alte und junge Töpfer arbeiten zusammen – meist im großen Familienverbund. Seit Jahrhunderten wird das Handwerk auf diese Weise von Generation zu Generation weitervererbt. Der Lehm ist dank seiner natürlichen Zusammensetzung frei von Schwermetallen und ist hitzeunempfindlich. Auf giftige Glasuren oder Beschichtungen wird verzichtet.

Die Tajine gibt es in ihrer Ursprungsform schon seit tausenden von Jahren. In den Ländern des Maghreb – Algerien, Tunesien und Marokko – ist die Tajine auf dem Land immer noch der Alltagskochtopf, der in jeder Familie selbst hergestellt wird.