• Open-Meal-scaled Erlebnisrestaurant in Tokio: Sushi aus dem 3D-Drucker 
Erlebnisrestaurant in Tokio: Sushi aus dem 3D-Drucker 

von Elita Wiegand

Ende des Jahres 2020 wird in Tokio ein Sushi Singularity-Erlebnisrestaurant eröffnet. Das Besondere: Sushi Singularity präsentiert 3D-gedruckte Sushis, die individuell auf die Gesundheits- und Nährstoffbedürfnisse der Gäste abgestimmt sind. Das Unternehmen Open Meals hat sich der Lebensmittelrevolution verschrieben. Durch die  Digitalisierung ihrer Zutaten, Designs und Aromen werden sie das Restauranterlebnis revolutionieren.

3D-Sushi Erlebnisrestaurant in Tokio: Sushi aus dem 3D-Drucker 

Biologische Proben für individuelle Sushis 

Um die Speisen für den Gast vorzubereiten, muss er vor der Reservierung biologische Proben über ein Gesundheitstest-Kit einreichen. Die Daten fließen ein und werden auf die gesundheitlichen Bedürfnisse anpasst  und dann kunstvoll von 3D-Druckern hergestellt. „Das futuristische Speise-Erlebnis wird bald alltäglich sein“, prognostiziert Open Meals, denn wir werden uns von herkömmlichen Konzepten des Essens lösen.“    

Open-Meals Erlebnisrestaurant in Tokio: Sushi aus dem 3D-Drucker 

Die kulinarische Digitalisierung 

Open Meals verfolgt seit Jahren die digitale Transformation von Lebensmitteln. Doch die kulinarische Digitalisierung erfordert immense kollaborative und technologische Anstrengungen. Laut Open Meals müssen Lebensmittel zunächst mit komplexen Algorithmen codiert werden, die Textur, Geschmack, Hitze oder Geruch berücksichtigen. Anschließend müssen die codierten Gerichte online über eine Plattform mit dem Titel Foodbase verfügbar gemacht werden. Schließlich muss jeder, der ein herunterladbares Gericht erstellen möchte, die richtigen „Zutaten“ im 3D-Druckformat erhalten. Während Sushi Singularity das erste Restaurant seiner Art ist, drucken die Wissenschaftler seit einiger Zeit Fleisch und andere biologische Materialien in 3D. Die Technologien halten nun Einzug in die Gastronomie und bieten neue Möglichkeiten für die Anpassung auf Mikroebene.

Fotos: Open Meals